Rettungsdienst im Großeinsatz nach mysteriösen Krankheitsfällen in Zeltlager:

17 Jugendliche und Betreuer klagen über Müdigkeit und Übelkeit – Vier Personen müssen ins Krankenhaus
 

Über 100 12-14-Jährige und Betreuer aus der Nähe von Lübeck im Zeltlager – Gesundheitsamt stellt keine Probleme mit den hygienischen Verhältnissen auf dem Zeltplatz fest – Temperaturen von mehr als 35°C am Tag des Vorfalls

12.07.2010 Kratzeburg (LK Mecklenburg-Strelitz)

Eine mysteriöse Häufung von Krankheitsfällen auf einem Zeltplatz in Kratzeburg (Mecklenburg-Vorpommern) hat am Montag zu einem Großeinsatz des Rettungsdienstes geführt.

Eine 106-köpfige Gruppe aus 12-14-jährigen Jugendlichen und ihren Betreuern aus einer Kirchengemeinde aus der Nähe von Lübeck hatte ein Zeltlager veranstaltet, als plötzlich einige der Jugendlichen und der Betreuer über starke Müdigkeit und Übelkeit klagten. Insgesamt 16 Personen mussten vom Rettungsdienst, der mit einem Großaufgebot anrückte und eigene Zelte zur Betreuung aufbaute, versorgt werden. Vier von ihnen wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Was genau zu den Krankheitsfällen geführt hat ist noch völlig unklar. Erste Untersuchungen des Gesundheitsamtes hatten keinerlei Beanstandungen der hygienischen Situation auf dem Zeltplatz zur Folge; weitere Ergebnisse werden allerdings erst in einigen Tagen erwartet. Zum Zeitpunkt der ersten Symptome bei den Jugendlichen und den Betreuern herrschten Temperaturen von über 35°C, so dass auch nicht ausgeschlossen werden kann, dass die hochsommerlichen Temperaturen den Zeltenden zu schaffen machte.

 

Bericht und Bilder: www.nonstopnews.de

 

zurück