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An diesem
Montagabend wurden wir zur besten Abendbrotzeit, zeitgleich mit den Feuerwehren
aus Krembz und Lützow, zu einem Gebäudevollbrand in die Krembzer Straße in
Stöllnitz alarmiert. Zusätzlich wurde auch noch eine Person in dem Gebäude
vermisst, so verlauteten zu mindestens die ersten Meldungen. Dieses Feuer war
damit unser bereits zweiter Gebäudevollbrand innerhalb von drei Tagen.
Bei unserem Eintreffen am Einsatzort brannte ein Einfamilienhaus in voller
Ausdehnung und die Flammen schlugen meterhoch aus Dach und Fenstern in den
Abendhimmel. Schnell konnte uns glücklicherweise mitgeteilt werden, dass sich
niemand mehr im Gebäude befand, denn alle Anwohner hatten das Gebäude bereits
rechtzeitig verlassen können. Wir starteten anschließend mit einem
umgehenden und massiven Löschangriff vom Außenbereich aus. Ein kontrollierter
Innenangriff war zu dieser Zeit wegen der starken Brandausbreitung nicht mehr
möglich. In Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Krembz wurde umgehend eine
Löschwasserversorgung aus einem nah gelegenen Teich aufgebaut, um unsere
Wasserleitungen zum Brandhaus mit Wasser schnell und sicher füllen zu können.
Das erste Löschen des Feuers konnte nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt
werden, da die Rauchgase zu gefährlich für alle Einsatzkräfte waren. Nachdem das
Feuer soweit unter Kontrolle gebracht werden konnte, koordinierte der Wehrführer
unserer Wehr mit dem Wehrführer der FFw Krembz im amtseigenen
ELW die weitere Vorgehensweise. Mittels mehreren C-Leitungen, dem Einsatz
von Einreißhacken, Lüfter und weiterem massiven Löscheinsatz, konnte das Feuer
soweit eingedämmt werden, dass nach ca. 3 Stunden die Einsatzstelle an die
Kameradinnen und Kameraden der Frei- willigen Feuerwehr Krembz übergeben werden
konnte. Die Kameradinnen und Kameraden aus Lützow unterstützen uns während des
gesamten Einsatzzeitraumes bei allen Arbeiten und sorgten damit wesentlich mit
für den schnellen Einsatzerfolg.
Nachdem die Wasserversorgung von unserem
LF16/12
zum LF der
FFw Krembz um gekuppelt wurde, konnten wir uns auf den Weg zurück nach Gadebusch
machen. Die Mitglieder der Amtswehr blieben zur Brandwache bis in die Nacht vor
Ort. Am Standort wieder angekommen, bestand unsere Aufgabe darin, die Fahrzeuge
wieder flott zu machen. Das hieß wieder einmal die Fahrzeuge voll zu bestücken,
zu betanken und zu reinigen. Dieses hat auch wieder zusätzliche Freizeit unserer
Kameraden von ca. 1,5 Stunden in Gebrauch genommen. Nachdem der integrierten
Leitstelle in Schwerin wieder volle Einsatzbereitschaft gemeldet wurde,
konnten sich alle Gadebuscher Feuerwehrfrauen und -männer auf den Weg nachhause
machen, um wenigstens noch ein bisschen den Feierabend genießen zu können.
An dieser Stelle bedanken sich die Mitglieder der FFw Gadebusch bei den
Verantwortlichen der FFw Krembz und dem Bürgermeister der Gemeinde, die allen
Einsatzkräften nach Abschluss aller wichtigen Arbeiten, bei teilweise strömendem
Regen, Bockwurst sowie Heiß- und Kaltgetränke zur Verfügung stellten.
Ein Gutachter der Kriminalpolizei beschlagnahmte im Anschluss das Gebäude für
die weitere Brandursachenermittlung.

Fotos und
Text: Ronny Plep (Webmaster & Pressebeauftragter der FFw Gadebusch)
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